
Übungsdatenbank · Altersgruppe G, F · Aufwärmen · 8 Min
Nosoccer City – durch die Lücken im Zaun
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Kurz gesagt: Die Kinder bilden einen Kreis und halten sich an den Händen – das ist der Zaun um Nosoccer City. Von außen dribbeln die übrigen Kinder um den Kreis und versuchen, ihre Bälle durch die Lücken zu den Kindern in der Stadt zu passen.
Übungsziel
Den flachen Innenseitpass auf ein schmales, bewegliches Ziel spielen und vorher im Dribbeln die passende Lücke finden – Ballgefühl und Blickorientierung in einer Form.
Auf einen Blick
| Altersgruppe | G-Jugend, F-Jugend |
| Trainingsphase | Aufwärmen |
| Dauer | 8 Minuten |
| Spielerzahl | mindestens 10, besser 12–20 Kinder · sonst wird der Kreis zu klein |
| Material | Bälle, Markierungshemden, Hütchen |
| Kategorien | Ballgewöhnung, Dribbling, Passspiel, Kognition & Wahrnehmung, Kleine Spiele, Beidfüßigkeit |
| Spaßfaktor | ★★★★★ |
| Anstrengung | ★★★☆☆ |
| Schwierigkeit | ★★☆☆☆ |
Organisation
- Zehn bis sechzehn Kinder bilden einen Kreis von etwa 9 bis 10 m Durchmesser und fassen sich an den Händen. Der Kreis darf sich drehen, aber nicht auflösen.
- Zwei bis drei Kinder mit Markierungshemd stehen als Abnehmer in der Mitte.
- Alle übrigen Kinder stehen mit je einem Ball außerhalb des Kreises.
- Vier Hütchen außen markieren den Laufweg, damit die Dribbler Abstand zum Zaun halten.
- Die Geschichte vorher kurz erzählen – ohne sie ist es nur ein Passspiel.
Ablauf Schritt für Schritt
- Die Dribbler bewegen sich außen um den Kreis herum, immer mit Ball am Fuß.
- Wer eine Lücke zwischen zwei Zaunkindern sieht, spielt den Ball flach hindurch zu einem Abnehmer in der Mitte.
- Die Abnehmer stoppen den Ball, nehmen ihn in die Hand und legen ihn in der Mitte ab. Jeder abgelegte Ball zählt.
- Der Zaun darf Bälle mit den Füßen abwehren, die Hände bleiben gefasst.
- Wer keinen Ball mehr hat, holt sich einen aus dem Vorrat und dribbelt weiter.
- Zwei Minuten Spielzeit: Wie viele Bälle schaffen es in die Stadt?
- Danach Rollen tauschen – Zaun, Abnehmer und Dribbler wechseln komplett.
Belastungssteuerung
- Spielzeit 2 Minuten, dann Rollentausch. Der Zaun steht dabei still: Länger als zwei Minuten sollte kein Kind in dieser Rolle bleiben.
- Die Form braucht eine große Gruppe. Unter zehn Kindern wird der Kreis zu eng, dann besser eine andere Aufwärmform wählen.
- Nur flach und mit der Innenseite spielen, nie schießen. Der Zaun steht dicht und in Ballhöhe.
- Zum Einstieg wird der Ball getragen und gerollt, erst danach gedribbelt und gepasst.
- Drei bis vier Durchgänge reichen, damit jede Gruppe jede Rolle einmal hatte.
Skizze des Aufbaus
In der Bildmitte steht ein geschlossener Kreis aus zwölf Kindern in Dunkelgrau – das ist der Schutzzaun. Innerhalb des Kreises stehen zwei Kinder in Blau mit der Beschriftung A als Abnehmer. Außerhalb des Kreises verteilen sich drei Kinder in Rot mit je einem Ball. Von jedem dieser Kinder führt ein durchgezogener Pfeil als flacher Pass zwischen zwei Zaunkindern hindurch in Richtung der Abnehmer. Über dem Kreis steht die Beschriftung Schutzzaun aus Kindern, darunter der Hinweis, dass die Dribbler außen und die Abnehmer innen stehen.
Leichter machen
- Ball wird nur gerollt statt gepasst.
- Kreis größer machen, damit die Lücken breiter werden.
- Der Zaun darf die Füße nicht bewegen.
Schwerer machen
- Alle Dribbler laufen in dieselbe Richtung, es entsteht Tempo und Gedränge.
- Der Zaun darf sich als Ganzes drehen.
- Eine Runde nur mit rechts, eine nur mit links passen.
Coaching-Punkte
- Vor dem Pass den Kopf heben: erst die Lücke suchen, dann den Ball spielen.
- Flach und mit der Innenseite – Härte bringt hier gar nichts, Genauigkeit alles.
- Die Abnehmer sollen sich bewegen und sich anbieten, nicht in der Mitte stehen bleiben.
- Eine Runde nur mit rechts, eine nur mit links passen – so kommt der schwächere Fuß ohne zusätzliche Übung dran.
- Der Zaun bleibt Zaun: Hände bleiben gefasst, niemand läuft dem Ball hinterher.