Übungsdatenbank · Altersgruppe E · Hauptteil · 10 Min

Einwurf – sauber ausführen, sofort anspielen

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Kurz gesagt: Erst die Technik des Einwurfs an der Linie, dann der schnelle Einwurf in ein 3 gegen 1 an der Seitenlinie. Jedes Kind wirft gleich oft ein.

Übungsziel

Den regelgerechten Einwurf beherrschen und ihn als schnelle Spielfortsetzung nutzen, statt ihn zu verschenken.

Auf einen Blick

AltersgruppeE-Jugend
TrainingsphaseHauptteil
Dauer10 Minuten
Spielerzahl8–14 Kinder · paarweise und in Dreiergruppen
MaterialBälle, Hütchen, Markierungshemden, Bodenmarkierungen
KategorienStandardsituationen, Passspiel, Ballan- und -mitnahme, Fairplay & Regelkunde, Kognition & Wahrnehmung
Spaßfaktor★★★☆☆
Anstrengung★★☆☆☆
Schwierigkeit★★☆☆☆

Organisation

  • Eine Seitenlinie mit Bodenmarkierungen deutlich sichtbar machen.
  • Entlang der Linie alle 6 m ein Hütchenpaar als Einwurfzone.
  • Ein Ball pro Paar beziehungsweise pro Dreiergruppe.
  • Markierungshemden für die späteren Verteidiger bereitlegen.

Ablauf Schritt für Schritt

  1. Technik zeigen und gemeinsam benennen: beide Füße am Boden, beide Hände am Ball, der Ball wird über den Kopf geführt.
  2. Paarweise über 5 m einwerfen, der Partner nimmt den Ball mit dem Fuß an und wirft zurück. Zehn Würfe je Kind.
  3. Zielwurf: Der Partner steht in einem Hütchentor und darf sich nicht bewegen – der Ball muss ihn in Brusthöhe erreichen.
  4. Dreiergruppen: Einwerfer plus zwei Mitspieler, ein Verteidiger mit Hemd. Der Einwurf soll so schnell erfolgen, dass der Verteidiger zu spät kommt.
  5. Regelpunkt bewusst üben: Bei einem Fehlwurf gibt es Einwurf für die andere Mannschaft – die Kinder entscheiden selbst, ob der Wurf gültig war.
  6. Rollen nach jeweils fünf Einwürfen tauschen.

Belastungssteuerung

  • Ruhige Station mit geringer Belastung, gut als zweiter Block im Hauptteil.
  • Etwa 20 bis 25 Einwürfe pro Kind – genug für den Bewegungsablauf, wenig genug für die Schultern.
  • Ultralight Größe 4 verwenden, kein schwerer Ball.
  • Kein Weitwurf-Wettbewerb. Es geht um Präzision und Tempo, nicht um Länge.

Skizze des Aufbaus

Seitenlinie
● blau = Angreifer / Kinder · ● rot = Gegner · ● gelb = Torwart · ● schwarz = Trainer · ▲ Hütchen · durchgezogener Pfeil = Pass · roter Pfeil = Schuss · gestrichelt = Laufweg · Schlangenlinie = Dribbling

Am oberen Bildrand verläuft eine durchgezogene Seitenlinie, markiert durch Bodenmarkierungen und mehrere Hütchenpaare im Abstand von sechs Metern. An der Linie stehen mehrere Kinder in Blau als Einwerfer, jeweils mit Ball. Gegenüber im Feld stehen Partner in Blau, zu denen ein durchgezogener Pfeil den Einwurf zeigt. In der rechten Bildhälfte ist eine Dreiergruppe dargestellt: ein Einwerfer an der Linie, zwei Mitspieler im Feld mit gestrichelten Freilaufwegen und ein Verteidiger in Rot dazwischen.

Leichter machen

  • Einwurf aus dem Stand mit beiden Füßen nebeneinander, ohne Anlauf.
  • Entfernung auf 3 m verkürzen.

Schwerer machen

  • Einwurf in die Bewegung: Der Mitspieler startet erst auf ein Zeichen.
  • Zwei Verteidiger statt einem.

Coaching-Punkte

  • Beide Füße bleiben am Boden, der Ball kommt über den Kopf – das prüfen die Kinder gegenseitig, nicht der Trainer.
  • Vor dem Wurf den Kopf heben und den freien Mitspieler suchen.
  • Der beste Einwurf ist der schnelle: Wer erst nach fünf Sekunden wirft, spielt gegen eine geordnete Abwehr.
  • Der Anspielpartner bewegt sich weg vom Ball und kommt dann entgegen.

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